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Anzapfen der Naturmaschine

Anzapfen der Naturmaschine

Eine grafische Spurensuche

Ein Projekt von: Richard Schwarz
Lässt man die Natur machen, so produziert sie ihre Güter in ihren Rhythmen, wie dem Wechsel von Tag und Nacht oder dem der Jahreszeiten. Die Menschen passten sich an diese Kreisläufe an, nutzten sie durch Verständnis der Prozesse und konnten so „Naturmaschinen“ anzapfen.
Sie verarbeiteten Früchte, gewannen Energie oder zweigten tierische Erzeugnisse ab. Ein Wechselspiel zwischen Natur und Mensch entstand, das einem wiederkehrenden Takt folgt. Mit dem Fortschritt tauchten Möglichkeiten auf, einen neuen Takt anzuschlagen: die industrielle Produktion – und für viele Menschen wurde dieser Takt zur Vorgabe. Diesem Wandel widmet sich die zentrale Frage des Vorhabens: Welche lokalen alltäglichen Techniken des Anzapfens von Naturmaschinen sind entlang des Kamp bekannt, und wie takten diese das Individuum und die Gesellschaft? In einer künstlerisch-ethnografischen Spurensuche werden dazu Ortsansässige befragt, altes Wissen wird ausgegraben.
Die Antworten werden in Form von Grafiken ausgearbeitet, um die Zusammenhänge sichtbar zu machen. Lokales Wissen wird gesammelt,  ausgewertet und wieder zurückgegeben – wodurch im Idealfall andere  Perspektiven für das Leben vor Ort entstehen können.

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