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Viertelfestival Niederösterreich

Ein Projekt der Kulturvernetzung Niederösterreich

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Der Mensch im Maschinenverband

Der Mensch im Maschinenverband

Ein Raum für Kunst und Wissenschaft

Ein Projekt von: Mag. Tanja Traxler
Projektleitung: Julia Grillmayr, Laurentius Rainer, BA Peter Schroll, Mag. Tanja Traxler, Mag. Melanie Wurth
Weitere Mitwirkende: Maria Hruschka, Anna-Miriam Jussel, Ewald Marischka, Dominik Traun

Der menschliche Alltag ist schon lange von Maschinen bevölkert. Jedoch haben die vormals stummen Geräte in den letzten Jahren gelernt, sich untereinander zu verständigen, sich stetig gegenseitig upzudaten und zusammenzuarbeiten.
Die sprechenden Autos, navigierenden Telefone und gentechnisch designten
Lebensmittel sind nicht mehr lediglich unsere Mitbewohner, sondern bilden eine technologische Landschaft, die zu unserer natürlichen Umgebung geworden ist. Maschinelle Welten treffen auf Allzumenschliches und ermöglichen eine Wandlung beider.
„Der Mensch im Maschinenverband“ sucht künstlerische, wissenschaftliche und philosophische Wege durch diese technologische Umwelt. Herzstück des Projekts ist eine Wunderkammer, die verschiedene Zugänge zur Quantenphysik
versammelt und die Grenzen der Wissenschaftlichkeit auslotet. Ein interaktiver
Guckkasten wird die Erfahrung, in eine Maschinenumwelt eingebettet zu sein,
auf die Spitze treiben. In zwei Konzerten begegnen sich Natur und Technik als Polaritäten im musikalischen Zusammenspiel. Eine mit philosophischen Fragen aufgeladene Performance über Gegner- und Partnerschaft von Mensch
und Maschine versucht, all diese Elemente zusammenzuführen.

Das Projekt "e v o x"

Projektleitung - Laurentius Rainer
Mitwirkende: Laurentius Rainer - Gesang, Organisation
Dominik Traun - live-processing-electronics
Ewald Marischka - Licht-, Ton- und Medientechnik

Die Verbindung der menschlichen Stimme mit der zeitgleichen Verarbeitung ihrer, symbolisiert und überwindet die vermeintliche Trennung und Polarität zwischen Mensch und Maschine.
Um das Spielfeld zwischen Einen und Trennen – Natürlichem und Künstlichem auszureizen, verbinden sich  die Künstler auch über Social Media um ihre Stücke zu entwickeln.
Die Darbietung der zeitgenössischen Kompositionen für Gesang (Laurentius Rainer) und Live-Electronics (Dominik Traun) erweitert den realen Raum und macht die Audienz zu einem Bestandteil dieses exemplarischen Diskures.
Mit einem stilistisch vielseitigen Stimmumfang von über drei Oktaven, Obertongesang, Mouth- und Bodypercussion, werden über verschiedene Mikrophone die komplex miteinander kombinierten Klangverarbeitungseinheiten gespeist um mit dicht gewobenen Sound-Szenarien die Kunstfabrik Groß-Siegharts zu fluten.

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